Stammtischmorde III

Stammtischmorde Anthologie

Dreizehn Krimiexperten und Polizeipräsident Bernd Merbitz packen aus.  So steht das auf dem Deckel des Taschenbuches, herausgegeben von Hartwig Hochstein. Ich dachte, das wäre Andreas M. Sturm sein Metier, aber hier trifft sich ein Leipziger Stammtisch und tauscht auf diese Art und Weise seine morbiden Fantasien aus. Da sie dies veröffentlichen, scheint die Gruppe doch ungefährlich zu sein. der Leipziger Polizeipräsident erzählt betont nüchtern aus einem seiner ersten OST/WEST – Fälle und zieht dabei die Karte des Messegroßstädters, gegenüber dem kleinen Gronau, welches zwar mit einem gewissen Udo Lindenberg punkten könnte, aber auch dies übernimmt Merbitz selbst, denn er fängt Jahre nach dem erzählten Fall an und zwar während des Lindenbergkonzertes in der Red Bull Arena am 14. Juni 2014. – SPURLOS VERSCHWUNDEN ist ein Leipziger, den es auf dem Reiseweg über die Tschechoslowakische Sozialistische Republik über die Volksrepublik Ungarn bis nach Gronau verschlagen hatte. Finden wird in Merbitz´ Morduntersuchungskommission in Leipzig. Der Herausgeber hatte dem Chef der Leipziger Polizei von den geplanten Stammtischmorden erzählt und Merbitz war bereit mitzumachen.

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Wahre Geschichten…

… um den Dresdner Fürstenzug

Der Fürstenzug zu Dresden (pixabay)

cover Fürstenzug„Ein großes Bilderbuch sächsischer Geschichte“ – so bezeichnet Dieter Nadolski dies Mosaik aus Meißner Kacheln. Meißen? Ja, die sind aus Porzellan. Dann steht man davor, liest unter den Figuren der Wettiner ihre Namen und die Daten ihre Herrschaft und braucht in den meisten Fällen wohl irgendein Nachschlagewerk, will man es genauer wissen. Da hilft dieses Büchlein schon weiter.  Man kann natürlich auch Wikipedia bemühen. aber hier finden wir auch im Buch aller Herrscher in der Reihe.

Mit wem geht es los? Die ersten in der Reihe sind Konrad der Große (1127–1156),  Otto der Reiche (1156–1190) und Albrecht der Stolze (1190–1195), Dietrich der Bedrängte (1195–1221): Großvater, Sohn und zwei Enkel. Voll drin sind wir damit in der sächsischen Geschichte und die Zeit, die die drei repräsentieren ist uns durch Sabine Eberts Bücher bestens bekannt.

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Sabine Ebert wohnt jetzt in Dresden

… Ein Grund, sie hier den Dresdner Autoren hinzuzufügen. Außerdem hat sie ja doch ganz viel über die Markgrafschaft Meißen, über Freiberg, über „Mitteldeutschland“ geschrieben. Sachsen gab es damals, 1157, noch nicht. Oder doch, nur lag es woanders. Da, wo heute Niedersachsen zu finden ist und einst der der Herzog von Sachsen, Heinrich der Löwe, in Braunschweig herrschte.

Dresden, der Ausgangsort dieses  Blogs, wurde urkundlich erstmals 1206 erwähnt. Da war es ein Dorf. Meißen, gegründet von Heinrich I., dem ersten deutschen König, der übrigens auch Sachsenherzog war, liegt in Stück stromaufwärts, ebenfalls an der Elbe. Die Wettiner sind´s, die erst die Markgrafen, dann die Kurfürsten und zuletzt sogar die Könige stellen.

Die freundliche Autorin von Bestsellern lernte ich dann 2018 auf der Leipziger Buchmesse kennen. Über social media hatten wir uns zu einem Interview verabredet.

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Kraszewski und die „Sachsenbücher“

Kraszewski Bücher

Die Bücher des polnischen Schriftstellers Józef Ignacy Kraszewski (1812 – 1887) sind „uralt“. Sie wurden in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts geschrieben. Insgesamt soll er 240 Romane und Erzählungen geschrieben haben.  Einige wurden Hierzulande bekannt unter dem Namen „Sachsen-Romane“. Drei der historischen Romane bilden hierbei die sogenannte Sachsen – Trilogie wurde 1983/84 bis 1987 von der DEFA verfilmt:

  • August der Starke
  • Grafin Cosel (bereits 1968 schon einmal verfilmt)
  • Feldmarschall Flemming
  • Graf Brühl
  • Aus dem siebenjährigen Krieg
  • Der Gouverneur von Warschau

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Pötzsch, Christoph: Wahre Geschichten…

… über das unbekannte Dresden.Cover

„Dresden gehört sicher zu den am häufigsten beschriebenen Städten. Da kommt es fast einer Sensation gleich, dass mit diesem Buch ein Werk erscheint, in dem wahre Geschichten erzählt werden, die bisher kaum bekannt sind – Episoden, die sich mitunter nur einen Steinwurf entfernt von solchen immer wieder vorgestellten weltberühmten Gebäuden wie Frauenkirche, Zwinger oder Semperoper ereignet haben: Seltsame Schicksale, große Lebensentwürfe, bizarre Ereignisse, Spaßiges und Schreckliches. Geschichten, die drohen, vergessen zu werden, wenn man sie nicht erzählt, und die eine Stadt erklärbar machen.“ 

Wahre Geschichten – Schutzumschlag

a6808-Logo2BB25C325BCcherjungeWarum macht einer einen Blog zu Literatur, die nur mit Dresden zu tun hat? Weil er da geboren wurde? Aber in den Bücherschränken von Großeltern und Eltern standen verschiedenste Werke rum. Da wäre zum Beispiel DAS ALTE DRESDEN zu nennen von Fritz Löffler. Gesucht und viel verkauft.

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