Baum, Beate: Weltverloren


„Winter in Dresden. Journalistin Kirsten Bertram liegt im Krankenhaus. Dort lernt sie Marianne „Ännchen“ Kulka kennen, die von der Familie Erich Kästners abstammt und einer freikirchlichen Gemeinde angehört. Als Ännchen aus der Klinik entlassen wird, beschließt sie, ihr Leben radikal zu ändern. Sie schließt sich einer Initiative an, die im Namen Kästners den Ausbau der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt verhindern will. Doch dann wird ein Praktikant des Erich Kästner Museums ermordet und Ännchen ist die Hauptverdächtige. Kirsten ist hingegen von ihrer Unschuld überzeugt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln … “ (Klappentext)

DNB / Gmeiner-Verlag / Meßkirch 2. 2010 / ISBN-13: 9783839210772 / 276 Seiten

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Erich Kästner kennt jeder. DAS DOPPELTE LOTTCHEN, EMIL´s Detektive, die Freundschaft von PÜNKTCHEN & ANTON, oder die vom KLASSENZIMMER, das fliegen kann. Die Autobiografie ALS ICH EIN KLEINER JUNGE WAR kennen schon nicht mehr so viele. Darin beschreibt Kästner seine Kindheit in der Dresdner Neustadt. Dort wurde er in der Königsbrücker Straße im Jahr 1899 geboren. Die Villa seines Onkels Augustin ist heute das Erich – Kästner – Museum und steht am Albertplatz, von dem die Königsbrücker Straße in den Dresdner Norden führt.

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Wittenfeld, Uwe: Ruhrspione

Quelle Tatort

Kann sich noch jemand an dieses Bild erinnern? Es ermitteln im TATORT * „UNTER BRÜDERN“ Hauptmann Fuchs (Peter Borgelt), Oberleutnant Grawe (Andreas Schmidt-Schaller), Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski (Götz George) und Kriminalhauptkommissar Christian Thanner (Eberhardt Feik). Nach erfolgreichen OST-West-Ermittlungen um Kunstraub und Staatssicherheit sind alle vier besoffen und die Ostdeutschen „zeichnen“ ihre neuen Kollegen mit Orden aus ihrem Fundus aus. In Wirklichkeit waren im Jahre 1990 auch Fuchs inzwischen KHK und Grawe KOK, aber das tut nichts zur Sache, eher ist zu vermerken, das Borgelt, George und Feik nicht mehr unter den TV-Kriminalisten weilen – leider segneten sie bereits das Zeitliche.

Doch das Thema scheint unerschöpflich…

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Holland-Moritz, Patricia: Kältetod

 

Kriminalromane bieten doch immer wieder Überraschungen. Ganz besonders auch dieser der Patricia Holland-Moritz. Ich werde sicherlich nicht verraten wieso, aber die Art, wie diese Autorin mit letztlich nur einem Satz am Ende die Leserin, den Leser dazu zwingt, an die „zwingende“ Fortsetzung zu denken, das hat durchaus Format.

Worum geht´s?

Der Kulturstaatssekretär von Berlin ist tot. Man findet ihn an einem Plastikstrick baumelnd mit nassen Socken über einer Pfütze und einem Stuhl in seiner noblen Behausung. Es ermittelt Hauptkommissar Tschirner. Der hat eine Praktikantin in seiner Abteilung des LKA (Berlin lässt Morde durch das LKA ermitteln), die ist schon komisch und schlau. Außerdem erinnert sie an eine gewisse Lisbeth, welche ein Stieg Larsson zu seinen Lebzeiten erfand. Ein Computergenie… *

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Max Heller & Frank Goldammer

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Max Heller ermittelt in Dresden – Frank Goldammer

718ed-Logo2BB25C325BCcherjungeFrank hat den Max Heller erfunden. Einen Oberkommissar der Kripo. Seine Besonderheit: Er ermittelt in Dresden ab 1944 bereits. Im vierten Band, Roter Rabe bereits im Jahr 1951.

Die Max Heller Reihe:

  1. Der Angstmann
  2. Tausend Teufel
  3. Vergessene Seelen
  4. Roter Rabe

 

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